Osteopathie (Manuelle Medizin)

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Komplextherapie der Struktur und Funktionen aller Gewebe des menschlichen Körpers. Sie ist eine anerkannte Methode aus den USA und Teil einer dortigen ärztlichen Aus- und Weiterbildung.

Sie gliedert sich in:

• Craniosacrale Therapie (Schädelosteopathie)
• Viscerale Therapie (Behandlung der inneren Organsysteme)
• Strukturelle Therapie (Chirotherapie, Manuelle Medizin,
Myofasziale Therapie)

Im Vergleich zu anderen manuellen Therapieformen handelt es sich bei der Osteopathie um ein ganzheitliches Diagnostik- und Behandlungskonzept. Die Behandlung „wirkt auf einer tieferen, ursächlicheren Ebene“. Die Wechselwirkungen zwischen Struktur und Funktion werden am Haltungs- und Bewegungsapparat durch die osteopathischen Therapietechniken im Sinne einer Stärkung der Autoregulationskräfte des menschlichen Körpers zur Herstellung eines funktionell besseren Gleichgewichtes optimiert.

Die osteopathischen Techniken sind aus ärztlicher Sicht immer dann indiziert, wenn andere Behandlungskonzepte der Schulmedizin bisher ohne Erfolg eingesetzt wurden (physikalische Therapie, Spritzentherapie, medikamentöse Therapie, operative Therapie etc.). In diesen Fällen stellt die Osteopathiebehandlung oftmals die einzige wirklich sinnvolle Ergänzung zur Palette der anderen Therapiemöglichkeiten dar.

Die Behandlung entwickelt auch Möglichkeiten, eine psychische Balance wiederherzustellen, so dass mit Klarheit und Entspannung der Weg in die Heilung vertieft werden kann.